Herzlich willkommen am Institut für Flugsystemtechnik. Im Zentrum unserer Arbeit steht das Zusammenspiel von Flugzeugkonfiguration, Pilotinnen und Piloten und moderner Flugsystem-Technologie. Von der Flugdynamik bis zu unbemannten Luftfahrzeugen, von der Simulation bis zum realen Flugversuch – wir analysieren, testen und entwickeln Innovationen, die das Fliegen der Zukunft prägen.
Das erwartet dich
Im Forschungsprojekt UAdapt entwickelt das DLR innovative Technologien für adaptive unbemannte Luftfahrtsysteme. Der Versuchsträger PROTEUS dient als fliegende Forschungsplattform zur Erprobung neuer Avionik-, Regelungs- und Morphing-Technologien unter realen Flugbedingungen. Der Aufbau eines weiteren Flugzeugs ermöglicht die parallele Entwicklung und Erprobung neuer Systeme und schafft die Grundlage für zukünftige Flugversuche.
Im Rahmen dieses Praktikums unterstützt du den Aufbau der Avionik eines neuen PROTEUS-Versuchsträgers. Ausgehend von einem bestehenden High-Level-Schaltplan entwickelst und fertigst du mechanische und elektrische Komponenten, integrierst diese in das Luftfahrzeug und dokumentierst den Aufbau. Dabei erhältst du umfassende Einblicke in den Aufbau moderner Flugsteuerungs- und Avioniksysteme sowie in deren praktische Umsetzung in einem Forschungsflugzeug.
Deine Aufgaben
- Integration der Avionik in einen neuen PROTEUS-Versuchsträger
- Entwicklung und Fertigung von Kabelbäumen auf Basis bestehender Schaltpläne
- Konstruktion von Gehäusen, Halterungen und weiteren Avionikkomponenten mit CATIA
- Fertigung von Bauteilen mittels additiver Fertigungsverfahren sowie Montage und Verdrahtung der Avionik
- Integration von Sensoren, Aktuatoren sowie Kamera- und Funksystemen
- Inbetriebnahme, Test und Dokumentation der Avionikinstallation
Das bringst du mit
- Laufendes Studium der Luft- und Raumfahrttechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder eines vergleichbaren Studiengangs
- Gute Kenntnisse in CATIA
- Erfahrung mit Löttechnik und additiven Fertigungsverfahren (z. B. 3D-Druck)
- Gute handwerkliche Fähigkeiten und Freude an praktischer Entwicklungsarbeit
- Erfahrung mit Open-Source-Autopiloten sowie typischen Hardwareschnittstellen von Sensoren und Aktuatoren, insbesondere DroneCAN
- Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Fragen zu dieser Position (Kennziffer 5652) beantwortet dir gerne:
Lennart Kracke
Tel.: +49 531 295 1022