Der Schwerpunkt des Instituts für Datenwissenschaften in Jena liegt darin, Lösungen für die neuen Herausforderungen der Digitalisierungsära zu finden. Die Forschung konzentriert sich dabei auf die Bereiche Datenmanagement, Datenanalyse und Datengewinnung. Diese Forschungstätigkeiten ergänzen etablierte Forschungsgebiete an anderen DLR-Instituten und erweitern die Kernkompetenzen des DLR. Entsprechend der thematischen Ausrichtung des Instituts wurden drei Abteilungen eingerichtet, die ebenfalls in neun Arbeitsgruppen unterteilt sind: Metadaten Management, Informationsextraktion und Interoperabilität, Datenzugriff und -verarbeitung, Maschinelles Lernen, Sichere Softwaretechnik, Kausale Inferenz, Verteilte Intelligenz & Open Innovation, Multimodales und raumbezogenes Informationsretrieval und Datenverfügbarkeit und -bereitstellung. Jede Arbeitsgruppe arbeitet in enger Kooperation mit anderen DLR-Instituten sowie mit Forschungs- und Industriepartnern.
Das erwartet dich
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Abteilung zielen auf die Bereitstellung hochwertiger Daten für Industrie und Wissenschaft ab. Diese stellen die Grundlage für die Erreichung nachhaltiger interdisziplinärer Wertschöpfungsketten sowie zur datengetriebenen Entscheidungsunterstützung in komplexen Systemen dar. Dabei gilt es, die wesentlichen Herausforderungen Nutzbarkeit, Verfügbarkeit und Zugang zu meistern.
Daten bilden die Grundlage für datengetriebene Geschäftsmodelle und Forschung. Basis hierfür ist der kontrollierte, faire und selbstbestimmte Datenaustausch zwischen Datengebenden und Datenkonsumenten im Rahmen von Datenräumen und Datenökosystemen. Daten werden in diesem Zusammenhang fast ausschließlich von Software verarbeitet. Die Entwicklung von zuverlässiger, robuster und sicherer Software spielt daher eine wichtige Rolle, insbesondere wenn Software ein Bestandteil kritischer Systeme und Infrastrukturen bildet. Ein Ausfall der Software oder eine Anfälligkeit für Cyberangriffe kann beispielsweise sowohl für Satelliten als auch für digitalisierte Verwaltungsdienstleistungen katastrophale Folgen und Schäden nach sich ziehen. Entsprechend wichtig ist die Unterstützung der Entwickler bei der Realisierung sicherer, robuster und zuverlässiger Softwaresysteme und -architekturen. Die Arbeitsgruppe Sichere Softwaretechnik erforscht dazu systematisch Methoden, Werkzeuge und Prozesse der sicheren Softwareentwicklung. Sie hat das Ziel, die Automatisierung in den Bereichen Bedrohungsmodellierung und Softwarelieferkette voranzutreiben.
Deine Aufgaben
- Erforschung von Methoden und Werkzeugen des sicheren Software-Engineering wie z. B. Softwaresicherheitslebenszyklen, Bedrohungsmodellierung, Risikoanalyse
- Dokumentation und Kommunikation von Prozessen zur Entwicklung sicherer Software
- Erforschung und Entwicklung sicherer Softwaresysteme und -architekturen in herausfordernden Einsatzdomänen wie Raumfahrt, Luftfahrt, Industrie
Das bringst du mit
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/univ. Diplom) in Informatik, Mathematik, Data Science oder anderen für die Tätigkeit relevanten Studiengängen
- Kenntnisse im Software Engineering und in der Softwareentwicklung
- Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz
- Sehr gute deutsche (min. C2) und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
- Reisebereitschaft (national/international) wünschenswert
- Freude an der Arbeit im wissenschaftlichen Umfeld erwünscht
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Fragen zu dieser Position (Kennziffer 6771) beantwortet dir gerne:
Dr. Friederike Klan
Tel.: +49 3641 30960 555