Das Institut für Methodik der Fernerkundung betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Fernerkundungstechnologien. Wir entwickeln Algorithmen und Methoden, um Software-Prozessoren zu konfigurieren, die relevante Geo-Information aus Fernerkundungsdaten extrahieren. Automatisierte Prozessoren sind die Voraussetzung zur optimalen Nutzung moderner Sensorsysteme für Wissenschaft und Anwendungen. Die Prozessoren werden in Nutzlast-Bodensegmente des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum und der Industrie für nationale und internationale Erdbeobachtungsmissionen integriert.
Das erwartet dich
Das Institut für Methodik der Fernerkundung spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung von Prozessierungssystemen und wissenschaftlichen Algorithmen für die Kalibrierung und das Retrieval von atmosphärischen Daten von Satellitenplattformen. Zu diesem Zweck haben wir das generische Kalibrierungs- und Verarbeitungssystem GCAPS entwickelt. Im Rahmen des ESA FDR4ATMOS-Projekts werden neue Algorithmen zur Harmonisierung von Strahldichtemessungen verschiedener Instrumente (beginnend mit GOME und SCIAMACHY) entwickelt. Neue Algorithmen werden auch bei zukünftigen Missionen zur Treibhausgas-Überwachung wie der DLR CO2Image Mission und der deutsch-französischen Lidar-Mission MERLIN zum Einsatz kommen. Die Arbeiten werden in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt.
Deine Aufgaben
- Recherche zu bereits in der wissenschaftlichen Literatur existierenden Verfahren für diese Aufgaben
- Vergleich existierender Verfahren mit den Anforderungen des Projekts
- Konzeption neuer Untersuchungsmethoden und Analyseverfahren zur Beurteilung von Algorithmen
- selbständige Entscheidung über die anzuwendenden Methoden und die Definition und die Auswahl der anzuwendenden Hilfsmittel
- Entwurf wissenschaftlich neuer und für die Aufgabe optimierter Verfahren
- algorithmische Konzeption der ausgewählten Methode sowie Codierung eines entsprechenden Prototyps für den Algorithmus
- Analysen des erreichbaren Durchsatzes und Optimierung der Laufzeit (soweit erforderlich) und Dokumentation der theoretischen Basis für die entworfenen Algorithmen
Das bringst du mit
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master / Diplom Uni) der Naturwissenschaften (z.B. Physik) oder andere für die Tätigkeit relevante Studiengänge
- sehr gute Programmiererfahrung mit Python unter Linux
- sehr gute Kenntnisse in den Gebieten der mathematischen und physikalischen Grundlagen der Instrumentenkalibrierung
- gute Kenntnisse in Optik und Elektronik
- sehr gute Englischkenntnisse
- Teamgeist und Erfahrungen in der Projektarbeit
Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Aufgabenübertagung bis Entgeltgruppe 14 TVöD (Bund).
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Fragen zu dieser Position (Kennziffer 3793) beantwortet dir gerne:
Diego Guillermo Loyola Rodriguez
Tel.: +49 8153 28 1367