Kennziffer: 6557
Arbeitsort: Oberpfaffenhofen
Eintrittsdatum: 01.01.2027
Karrierestufe: Studentische Tätigkeit
Beschäftigungsgrad: Teilzeit
Dauer der Beschäftigung: 6 Monate
Vergütung: Die Vergütung erfolgt gemäß der jeweils geltenden Tarifverträge des öffentlichen Dienstes (Bund).
Das Galileo Kompetenzzentrum widmet sich als zentrale Aufgabe der Weiterentwicklung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Instituten und Einrichtungen des DLR werden u.a. die Performance von Galileo und anderen existierenden Systemen analysiert, neue Ideen und vielversprechende Technologien entwickelt, getestet und validiert sowie in enger Kooperation mit der Industrie zur Einsatzreife geführt.
Die Abteilung Raum- und Bodensegmenttechnologien widmet sich der detaillierten Analyse der bestehenden Systeme und den daraus abgeleiteten Spezifikationen für neue Technologien im Bereich der Bodensysteme als auch der Satellitenelemente. Treiber für die Szenarien sind die Anforderungen auf Seiten der Nutzer, technologische Entwicklungen, und der von EU, EUSPA oder ESA definierte Bedarf. Die System- und Validierungsarbeiten werden überwiegend vom Kompetenzzentrum allein durchgeführt. Die Technologieentwicklung auf Modul- und Subsystemebene sind Kooperationen mit den Instituten des DLR, externen Partnern und der Industrie.
Das erwartet dich
Die vorliegende Arbeit setzt die bisherigen Untersuchungen zum post-Breakup-Collision-Risk-Assessment für LEO-Konstellationen fort. Dabei wird das General Mission Analysis Tool (GMAT) genutzt, um eine Konstellation zu definieren und einen möglichen Angriff mit Zerstörung eines Satelliten zu simulieren. Im Fokus stehen insbesondere die Auswirkungen des Trümmerfelds (Debris) auf die verbleibenden Satelliten der Konstellation. Das bestehende Modell zur Entstehung und Ausbreitung der Trümmerteile soll weiterentwickelt werden, beispielsweise durch eine Verfeinerung des verwendeten NASA-Fragmentierungsmodells. Ergänzend können Parameterstudien durchgeführt werden, um den Einfluss verschiedener Szenarien auf das Risiko von Folgekollisionen zu untersuchen. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt mittels Python.
Deine Aufgaben
- Weiterführung einer Literaturrecherche über die Modellierung von Trümmerteilen im Weltraum
- Weiterentwicklung eines Models für das Verhalten der Trümmerteile in GMAT und mit Python
- Entwicklung von möglichen Szenarien
- Dokumentation der Ergebnisse
Das bringst du mit
- Immatrikulation in einem wissenschaftlichen Hochschulstudium (Bachelor/Master) vorzugsweise Informatik, Luft- und Raumfahrttechnik oder ähnliche naturwissenschaftliche Studiengänge
- Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache bevorzugt Python
- Erfahrung im Umgang mit Versionskontrolle und Entwicklungsumgebungen
- gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- idealerweise Kenntnisse im Bereich Raumfahrttechnik/Satellitenbetrieb
Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Aufgabenübertragung bis Entgeltgruppe 5 TVöD.
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Fragen zu dieser Position (Kennziffer 6557) beantwortet dir gerne:
Dr. Rossella Falcone
Tel.: 00491742465481