Das Institut für Vernetzte Energiesysteme beschäftigt an den Standorten Oldenburg und Stuttgart rund 185 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Abteilung Energiesystemanalyse stellt insbesondere das Orientierungswissen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende bereit. Die Gruppe Energiesystemmodellierung widmet sich der Analyse von Systemtransformationspfaden in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung, der methodischen Weiterentwicklung von Energiesystemmodellen sowie der Ermittlung und offenen Bereitstellung von Daten für diese Modelle.
Das erwartet dich
Wie sollten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Energieversorgung in Notsituationen effizient koordiniert werden? Wo ist welche Maßnahme am besten geeignet? Mit Hilfe von Energiesystemmodellen wollen wir diese Antworten auf diese Fragen finden. Zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie untersucht unsere Abteilung Energiesystemanalyse im Forschungsprojekt FORTE Kaskadeneffekte zwischen den Sektoren der kritischen Infrastruktur (KRITIS): Energie, Ernährung, IT und Transport & Logistik. Du unterstützt uns dabei, indem du Daten analysierst und Modelle weiterentwickelst, die wir am DLR zur Simulation regionaler und überregionaler Energiesysteme entwickelt haben. Deine Ergebnisse helfen dabei, Notsituationen besser zu verstehen und Präventivmaßnahmen zur Vermeidung von Versorgungsausfällen ermitteln zu können.
Deine Aufgaben
- Du unterstützt bei der Zusammenstellung und Analyse von Datensätzen zur Modellierung des Lastverhaltens der KRITIS-Sektoren
- Du abstrahierst Daten systematisch so, dass sie als Modellparameter genutzt werden können
- Du trägst zur Entwicklung eines Verfahrens zur räumlich und zeitlich aufgelösten Abschätzung von Lastmanagement-Potentialen in den KRITIS-Sektoren bei
- Du führst eigene modellbasierte Szenarioanalysen durch und wertest die Ergebnisse aus, um Aussagen zur Versorgungssicherheit bei Extremereignissen wie beispielsweise Hitzewellen oder Sabotage treffen zu können. Hierfür kannst du dich an folgenden Forschungsfragen orientieren:
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- Welche Auswirkungen sind durch Extremereignisse auf die Infrastruktur des Energiesystems zu erwarten?
- Wie lassen sich anfällige Infrastrukturkomponenten identifizieren?
- Wo ist die Energieversorgung am kritischsten, damit wesentliche Dienstleistungen aufrechterhalten werden können?
Das bringst du mit
- Du bist in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang eingeschrieben, z.B. Data-Integrated Simulation Science, Umweltmodellierung oder Digitalised Energy Systems
- Programmieren mit Python ist für dich kein Neuland – du verfügst über fundierte Kenntnisse und setzt sie gerne praxisnah ein
- Energiewirtschaftliche Vorkenntnisse und Erfahrungen im Bereich Energiesystemanalyse und -Modellierung
- Du hast Interesse an interdisziplinärer Forschung
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Fragen zu dieser Position (Kennziffer 5794) beantwortet dir gerne:
Prof. Patrick Jochem
Tel.: +49 711 6862 687